Wir wollen die Sonnewärme möglichst optimal
für die Heizung und das Warmwasser nutzen. So ist der
Wärmespeicher im Haus ( Pufferspeicher ) größer
als sonst üblich auszulegen. Dadurch kann es aber vorkommen, dass
der Wärmespeicher nach mehreren Tagen Sonnenschein seine maximale
Temperatur erreicht hat. Weitere Wärme vom Solarkollektor nutzen
wir dadurch, dass wir diese der Zisterne zuführen, deren Wasser
sich dadurch erwärmt.
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Hauptsächlich im Sommer erfolgt also eine Speicherung
von überschüssiger Sonnenwärme in der Zisterne, die mit
Regenwasser gefüllt sein kann. Das schützt den Solarkollektor
vor Überhitzung. Die Wärme des Wassers kann während einer
längeren Schlechtwetterperiode (Eisheilige, Schafskälte, etc.)
oder im Herbst durch eine Wärmepumpe zur Deckung vom
Wärmebedarf genutzt werden.
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Im
Winter entzieht die Wärmepumpe dem Wasser viel Wärme, das sich
dadurch etwa Ende Dezember auf 0° abkühlt. Bei weiterem Wärmeentzug
gefriert das Wasser. Von da an nutzt das neue Verfahren (Patent DE 44 05 991)
gezielt auch eben diese Latentwärme, die beim Übergang vom
flüssigen zum festen Zustand frei wird. Die Latentwärme
entspricht nämlich genau der Wärme von 80° warmen Wasser
- sie ist also enorm hoch. So kann der Wärmebedarf des Winters mit
einer relativ kleinen Wassermenge gedeckt werden.
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| Entstandenes Eis fällt in die Zisterne und schwimmt, da es
leichter als Wasser ist, an der Oberfläche. Dort bleibt das Eis bis
zum Sommer und wird dann durch Sonnenwärme geschmolzen, wenn es nicht
gratis (!) zur Kühlung oder Klimatisierung verwendet wird. Andere
bekannte Latentspeicher ( Natriumazetat, Paraffin ) und thermochemische
Verfahren ( Metallhydrid, Silikagel, Zeolith ) erfordern im Vergleich dazu
einen technisch größeren Aufwand und so wesentlich
höhere Erstellungskosten. |